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Auf diesen Seiten findest du, alphabetisch sortiert, Erläuterungen zu biblisch-historischen Fachbegriffen..
   
   
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Stichwort

Bibeltext

Erklärung
Irrlehre
Isaak
Israel

Sie sollen nicht in deinem Land bleiben. Sonst könnten sie dich zur Sünde gegen mich verführen, sodass du ihre Götter verehrst; denn dann würde dir das zu einer Falle.


Dtn 11,16
Aber nehmt euch in Acht! Lasst euer Herz nicht verführen, weicht nicht vom Weg ab, dient nicht anderen Göttern und werft euch nicht vor ihnen nieder!


Jes 9,15

Die Führer dieses Volks sind Verführer;
wer sich von ihnen führen lässt,
wird in die Irre geleitet.

 

2.Joh 1,7
Viele Verführer sind in die Welt hinausgegangen; sie bekennen nicht, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist. Das ist der Verführer und der Antichrist.


Ex 23,33

Irrlehre, falsche Lehre

(gr. pseudodidaskalía)
Diese wird oft als ein »Irren« oder »Verführen« gekennzeichnet, d.h. eine Ablenkung vom göttlich bestimmten Wege
Im Hintergrund des NT steht also die apokalyptisch-dualistische Welt- und Geschichtsauffassung, Wahrheit und Verführung, Licht und Finsternis, Treue und Verstocktheit (Verblendung), Herrschaft des Fürsten der Lichter und des Engels der Finsternis, Geist der Wahrheit und Geist des Irrtums, Söhne des Lichts und der Finsternis sind die entscheidenden Begriffe und Wegzeichen.»Gesunde«, das »Wahre« und das »Vernünftige« steht im Gegensatz zum »Falschen«, »Kranken« und letztlich »Unvernünftigen« (Plato Phaedr. 242
[Handwörterbuch: Irrlehre. Biblisch-historisches Handwörterbuch, S. 2949

pfeilIsaak

Gott entgegnete: Nein, deine Frau Sara wird dir einen Sohn gebären und du sollst ihn Isaak nennen. Ich werde meinen Bund mit ihm schließen als einen ewigen Bund für seine Nachkommen.



Gen 17,19

Isaak

(hebr. jishaq, gr. Isaák),

Sohn Abrahams und Vater Jakobs und Esaus. Der Name, wohl Kurzform für jishaq-'el »Gott lacht« (von einem freundlichen Lachen Els sprechen die Ugarittexte), wird in Wortspielen auf das Lachen Abrahams oder Saras oder der Leute bezogen
[Handwörterbuch: Isaak. Biblisch-historisches Handwörterbuch, S. 2954

pfeilIsrael

Als der Mann sah, dass er ihm nicht beikommen konnte, schlug er ihn aufs Hüftgelenk. Jakobs Hüftgelenk renkte sich aus, als er mit ihm rang.
27 Der Mann sagte: Lass mich los; denn die Morgenröte ist aufgestiegen. Jakob aber entgegnete: Ich lasse dich nicht los, wenn du mich nicht segnest.
28 Jener fragte: Wie heißt du? Jakob, antwortete er.
29 Da sprach der Mann:

Nicht mehr Jakob wird man dich nennen, sondern Israel (Gottesstreiter); denn mit Gott und Menschen hast du gestritten und hast gewonnen.
30 Nun fragte Jakob: Nenne mir doch deinen Namen! Jener entgegnete: Was fragst du mich nach meinem Namen? Dann segnete er ihn dort.
31 Jakob gab dem Ort den Namen Penuël (Gottesgesicht) und sagte: Ich habe Gott von Angesicht zu Angesicht gesehen und bin doch mit dem Leben davongekommen.


Lk 2,25-32

In Jerusalem lebte damals ein Mann namens Simeon. Er war gerecht und fromm und wartete auf die Rettung Israels und der Heilige Geist ruhte auf ihm.
die Rettung, wörtlich: den Trost.
26 Vom Heiligen Geist war ihm offenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, ehe er den Messias des Herrn gesehen habe.
27 Jetzt wurde er vom Geist in den Tempel geführt; und als die Eltern Jesus hereinbrachten, um zu erfüllen, was nach dem Gesetz üblich war,
28 nahm Simeon das Kind in seine Arme und pries Gott mit den Worten:
29 Nun lässt du, Herr, deinen Knecht,
wie du gesagt hast, in Frieden scheiden.
30 Denn meine Augen haben das Heil gesehen, /
31 das du vor allen Völkern bereitet hast,
32 ein Licht, das die Heiden erleuchtet, /
und Herrlichkeit für dein Volk Israel.



Gen

32,29-31

Israel
(hebr. jisra'el)

Der Begriff Israel. erweist sich im Judentum allgemein als typische Selbstbezeichnung des jüd. Volkes. Er ist – wie im AT vorgebildet – ein Ehrenname, faßt das Volk als religiöskultische Gesamtheit von zeitlich-überzeitlicher Größe ins Auge und drückt Erwählungsgewißheit, Sendungsbewußtsein und messianische Hoffnung aus

Das NT spiegelt diesen jüd. Sprachgebrauch wider, stellt ihn zugleich aber kritisch unter den Aspekt des universalen Heilstodes Christi. Jesus, wie schon vor ihm der Täufer, wußte sich in Bindung an die Tradition trotz gelegentlicher Ausnahmen ausschließlich zum Dienst an I. berufen. In der Bußbereitschaft und Glaubenserkenntnis I.s soll Gottes Wille zur Anerkennung und zum endzeitlichen Ziel gelangen. Die Sammlung der Heidenvölker unter I.s Herrschaft dürfte als freie Gottestat erhofft worden sein..Botschaft und Wirken Jesu widersprachen indessen der gängigen Erwartung.
[Handwörterbuch: Israel. Biblisch-historisches Handwörterbuch, S. 2980
(vgl. BHH Bd. 2, S. 786)


       
 
 

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