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Auf diesen Seiten findest du, alphabetisch sortiert, Erläuterungen zu
biblisch-historischen Fachbegriffen.
   
   
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Stichwort

Bibeltext
Bibelstelle

Erklärung
Dämonen
Dank
David
Demut
Diakon
Dienen
Durst

3 Nach einiger Zeit brachte Kain dem Herrn ein Opfer von den Früchten des Feldes dar;
4 auch Abel brachte eines dar von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett. Der Herr schaute auf Abel und sein Opfer,
5 aber auf Kain und sein Opfer schaute er nicht. Da überlief es Kain ganz heiß und sein Blick senkte sich.
6 Der Herr sprach zu Kain: Warum überläuft es dich heiß und warum senkt sich dein Blick?
7 Nicht wahr, wenn du recht tust, darfst du aufblicken; wenn du nicht recht tust, lauert an der Tür die Sünde als Dämon. Auf dich hat er es abgesehen, /
doch du werde Herr über ihn!


Tob 3,16-17
Das Gebet beider, Tobits und Saras, fand Gehör bei der Majestät des großen Rafael.
17 Er wurde gesandt, um beide zu heilen: um Tobit von den weißen Flecken auf seinen Augen zu befreien und um Sara, die Tochter Raguëls, mit Tobits Sohn Tobias zu vermählen und den bösen Dämon Aschmodai zu fesseln. Denn Tobias sollte Sara zur Frau haben. Und Tobit kehrte zur gleichen Zeit in sein Haus zurück, als Sara, die Tochter Raguëls, aus ihrem Zimmer herabkam.

 

Mt 10,8-10
8 Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.
9 Steckt nicht Gold, Silber und Kupfermünzen in euren Gürtel.
10 Nehmt keine Vorratstasche mit auf den Weg, kein zweites Hemd, keine Schuhe, keinen Wanderstab; denn wer arbeitet, hat ein Recht auf seinen Unterhalt.

 

Lk4,33-36
33 In der Synagoge saß ein Mann, der von einem Dämon, einem unreinen Geist, besessen war. Der begann laut zu schreien:
34 Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret? Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen? Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes!

35 Da befahl ihm Jesus: Schweig und verlass ihn! Der Dämon warf den Mann mitten in der Synagoge zu Boden und verließ ihn, ohne ihn jedoch zu verletzen.
36 Da waren alle erstaunt und erschrocken und einer fragte den andern: Was ist das für ein Wort? Mit Vollmacht und Kraft befiehlt er den unreinen Geistern, und sie fliehen.

 

Joh 8,48-55
Da antworteten ihm die Juden: Sagen wir nicht mit Recht: Du bist ein Samariter und von einem Dämon besessen?

49 Jesus erwiderte: Ich bin von keinem Dämon besessen, sondern ich ehre meinen Vater; ihr aber schmäht mich.
50 Ich bin nicht auf meine Ehre bedacht; doch es gibt einen, der darauf bedacht ist und der richtet.

51 Amen, amen, ich sage euch: Wenn jemand an meinem Wort festhält, wird er auf ewig den Tod nicht schauen.
52 Da sagten die Juden zu ihm: Jetzt wissen wir, dass du von einem Dämon besessen bist. Abraham und die Propheten sind gestorben, du aber sagst: Wenn jemand an meinem Wort festhält, wird er auf ewig den Tod nicht erleiden.
53 Bist du etwa größer als unser Vater Abraham? Er ist gestorben und die Propheten sind gestorben. Für wen gibst du dich aus?

54 Jesus antwortete: Wenn ich mich selbst ehre, so gilt meine Ehre nichts. Mein Vater ist es, der mich ehrt, er, von dem ihr sagt: Er ist unser Gott.
55 Doch ihr habt ihn nicht erkannt. Ich aber kenne ihn, und wenn ich sagen würde: Ich kenne ihn nicht, so wäre ich ein Lügner wie ihr. Aber ich kenne ihn und halte an seinem Wort fest.

 

Joh 10,21
14 Ich bin der gute Hirt; ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich,
15 wie mich der Vater kennt und ich den Vater kenne; und ich gebe mein Leben hin für die Schafe.

16 Ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Stall sind; auch sie muss ich führen und sie werden auf meine Stimme hören; dann wird es nur eine Herde geben und einen Hirten.
17 Deshalb liebt mich der Vater, weil ich mein Leben hingebe, um es wieder zu nehmen.

18 Niemand entreißt es mir, sondern ich gebe es aus freiem Willen hin. Ich habe Macht, es hinzugeben, und ich habe Macht, es wieder zu nehmen. Diesen Auftrag habe ich von meinem Vater empfangen.

19 Wegen dieser Rede kam es unter den Juden erneut zu einer Spaltung.
20 Viele von ihnen sagten: Er ist von einem Dämon besessen und redet im Wahn. Warum hört ihr ihm zu?

21 Andere sagten: So redet kein Besessener. Kann ein Dämon die Augen von Blinden öffnen?


1Kor 15,23-27
23 Es gibt aber eine bestimmte Reihenfolge: Erster ist Christus; dann folgen, wenn Christus kommt, alle, die zu ihm gehören.

24 Danach kommt das Ende, wenn er jede Macht, Gewalt und Kraft vernichtet hat und seine Herrschaft Gott, dem Vater, übergibt.
25 Denn er muss herrschen, bis Gott ihm alle Feinde unter die Füße gelegt hat.

26 Der letzte Feind, der entmachtet wird, ist der Tod.

27 Sonst hätte er ihm nicht alles zu Füßen gelegt. Wenn es aber heißt, alles sei unterworfen, ist offenbar der ausgenommen, der ihm alles unterwirft.


Gen4,3-7

Dämonen

Im AT ist der Glaube an D. dem echten Jahweglauben wesensfremd. Unter dem Eindruck der göttl. Ausschließlichkeit erkennt dieser keine anderen Mächte an, sondern trägt entweder das Unheimliche, Grauenvolle und Schreckerregende in das Gottesbild selbst ein, so daß Jahwe »dämonische« Züge erhält (Gn 3225–32 Ex 424–26; vgl. Am 36), oder verbindet es mit einem von Jahwe ausgesandten Geist oder »Boten«, so daß die Grenze zw. D. und Engel manchmal fließend wird (vgl. Ex 1223 Ri 923f 1 Sm 1614f 2 Sm 2416 1 Kg 2221ff 2 Kg 1935 Ps 7849 2 Ch 2022; vgl. Ez 92 Spr 1614 Hi 3322). Demgemäß werden D. nur selten erwähnt. Opfer für sie waren verboten (Lv 177) und Beziehungen zu ihnen verpönt, ohne daß ihre Existenz bestritten wurde.
Tatsächlich haben aber D. für weite Kreise Israels das Unheimliche der Welt repräsentiert und eine größere Rolle gespielt, als die atl. Überlieferung erkennen läßt. Wichtige Faktoren waren dabei der kanaan. beeinflußte Volksglaube, dem Wüste und Trümmerstätten unheimlich erschienen, das Absinken fremder Gottheiten und der Einfluß babyl. Vorstellungen. Manche im D.glauben wurzelnde Vorstellungen und Bräuche waren so fest verankert, daß sie nicht beseitigt, sondern nur uminterpretiert werden konnten (betr. Geschlechtsleben Lv 121ff Dt 2310ff 241–4 2511f Hl 38; andere Anlässe Dt 20; Krankheiten Lv 13 Nm 219; Ackerbau Lv 199.23 Dt 229; Türschwelle 1 Sm 55 Zph 19).
Die wichtigsten im AT genannten D. sind: – 1. die »haarigen«, bocksgestaltigen Feld-D. (so'irim) (Lv 177 2 Kg 238 Js 1321 3412.14 2 Ch 1115); – 2. die »Schwarzen« (schedim), d.h. die Unheimlichen, wohl abgesunkene heidn. Götter (Dt 3217 Ps 10637); – 3. die »Trockenen« (sijjim) an den wasserlosen Plätzen (Js 1321 3412 Jr 5039), wobei die gleichzeitig genannten Wüstentiere wie die Schlange ( Beschwörung) wohl als D. in Tiergestalt gedacht sind; 4. Asasel ('aza'zel), ein in der Wüste hausender D., der als Empfänger des Sündenbocks im Ritual des großen Versöhnungstages galt (Lv 16); – 5. die bei Tag und Nacht wirkenden Krankheits-D. (Ps 915f; als böser Geist Jahwes 1 Sm 1614f 1810); – 6. Lilith.
Im späteren Judentum erlangt der D.glaube wesentlich mehr Bedeutung als im AT, zB in den Henochbüchern, für die der Fall der Engel (Gn 61–4) der Ursprung der D. war.

Im NT

Dämon

(gr. daímon, daimónion) ist nicht der Daimon des Sokrates (der harmonische Apollon), sondern ein böser Geist gemeint, der vom nachexil. Judentum einer Dämonologie entnommen wurde, die bes. im Iran entwickelt worden war. Dabei wollte das Judentum und in seiner Folge das NT die Souveränität Gottes aufrechterhalten. Letztere wird nach dem NT durch Christus, den Richter (J 1231 1611), gesichert in der Erwartung des Triumphes und des jüngsten Gerichts (Mt 2541 L 1018 R 1620 Off 2010 u.a.). In ihrer Vielzahl und Unterschiedlichkeit gesellen sich die D. zueinander (L 82.30). Sie gehorchen einem obersten Herrscher: dem Fürsten der D. (Mk 322 p), dieser Welt (J 1231 u.a.) und der Mächte der Luft (E 22); Beelzebul (Mk 322 p); Belial (2 K 615, vgl. Qumran); der alten Schlange, die der Teufel oder Satan ist (Off 129). Als unreine Geister (pneúmata akátharta, 14mal gegenüber 23mal pneûma in Mk) verursachen sie Besessenheit und Krankheit. Jesus vertreibt sie (Mk 726.29 u.ö.) und gibt diese Macht auch an seine Jünger weiter (Mk 315 Apg 87 u.ö.). Die D. kennen aber Gott sehr gut (Jk 219); sie entdecken als erste in Jesus den Christus (Mk 134 u.a.). Listig wie sie sind, verführen und verderben sie (E 22 1T 41 1 J 46, vgl. Qumr. Sekt, III, IV, passim). Mit den D. sind auch verknüpft die Götzen (1 K 1020 2 K 615f Off 920) und die Mächte der Elemente wie des Kosmos, die aus ihrer Neutralität herausgetreten sind, um sich Christus zu widersetzen, von ihm aber besiegt werden (1 K 1524f Kol 215 E 612). Durch Christus ist somit der Gläubige von der Furcht und der Macht der D. befreit (R 838fH 214f).
[Handwörterbuch: Dämonen. Biblisch-historisches Handwörterbuch, S. 1247
(vgl. BHH Bd. 1, S. 317)

pfeilDank

6 Ist das euer Dank an den Herrn, / du dummes, verblendetes Volk? /
Ist er nicht dein Vater, dein Schöpfer? /Hat er dich nicht geformt und hingestellt?


Ps 100,4
4 Tretet mit Dank durch seine Tore ein! /Kommt mit Lobgesang in die Vorhöfe seines Tempels! / Dankt ihm, preist seinen Namen!


2.Kor 4,15
15 Alles tun wir euretwegen, damit immer mehr Menschen aufgrund der überreich gewordenen Gnade den Dank vervielfachen, Gott zur Ehre.

 



Dtn 32,6

Dank

(hebr. toda, gr. eucharistía) ein Akt, gefordert durch das gütige Handeln Gottes, auch eine Grundhaltung ihm gegenüber.

Im AT findet der D. für göttl. Wohltaten (Errettung aus Gefahr und Krankheit, Vergebung und Erhörung) seinen Ausdruck im Opfer (Lv 711–15) und im Gebet, wobei zw. dem D.lied des einzelnen und dem des Volkes zu unterscheiden ist (vgl. Pss).

Im NT

richtet sich der D. an Gott (nur in 1 T 112 an Christus) und spielt eine bes. Rolle beim Abendmahl. Danken heißt Gott die Ehre geben und verhindert ein Abgleiten in heidnische Verirrung.
Biblisch-historisches Handwörterbuch, S. 1257
(vgl. BHH Bd. 1, S. 320)

pfeilDavid

12 Isai schickte also jemand hin und ließ ihn kommen. David war blond, hatte schöne Augen und eine schöne Gestalt. Da sagte der Herr: Auf, salbe ihn! Denn er ist es.

 

1.Sam 16,13
13 Samuel nahm das Horn mit dem Öl und salbte David mitten unter seinen Brüdern. Und der Geist des Herrn war über David von diesem Tag an. Samuel aber brach auf und kehrte nach Rama zurück.


1.Sam 16,12

David
(hebr. dawid),

Israels bedeutendster König, regierte um 1000 vChr (71/2 Jahre in Hebron, dann in Jerusalem; genaue Daten nicht sicher).
[Handwörterbuch: David. Biblisch-historisches Handwörterbuch, S. 1274
(vgl. BHH Bd. 1, S. 324)

pfeilDemut

Mose aber war ein sehr demütiger Mann, demütiger als alle Menschen auf der Erde.

 

Spr 15,33
33 Gottesfurcht erzieht zur Weisheit /
und Demut geht der Ehre voran.


Spr 18,12
12 Vor dem Sturz ist das Herz des Menschen überheblich, /
aber der Ehre geht Demut voran.


Spr 22,4
4 Der Lohn für Demut und Gottesfurcht /
ist Reichtum, Ehre und Leben.


Sir 1,28
27 Denn die Gottesfurcht ist Weisheit und Bildung, /
an Treue und Demut hat Gott Gefallen.

 

Sir 13,20
20 Ein Gräuel für den Stolzen ist die Demut, /
ein Gräuel für den Reichen ist der Arme.

 

Zef 2,3
3 Sucht den Herrn, ihr Gedemütigten im Land, /
die ihr nach dem Recht des Herrn lebt. Sucht Gerechtigkeit, sucht Demut! /
Vielleicht bleibt ihr geborgen /
am Tag des Zornes des Herrn.


Apg 20,19
19 und wie ich dem Herrn in aller Demut diente unter Tränen und vielen Prüfungen, die ich durch die Nachstellungen der Juden erlitten habe,


Phil 2,3
3 dass ihr nichts aus Ehrgeiz und nichts aus Prahlerei tut. Sondern in Demut schätze einer den andern höher ein als sich selbst.


Kol 2,18
18 Niemand soll euch verachten, der sich in scheinbarer Demut auf die Verehrung beruft, die er den Engeln erweist, der mit Visionen prahlt und sich ohne Grund nach weltlicher Art wichtig macht.


Kol 2,23
23 Man sagt zwar, in ihnen liege Weisheit, es sei ein besonderer Kult, ein Zeichen von Demut, seinen Körper zu kasteien. Doch es bringt keine Ehre ein, sondern befriedigt nur die irdische Eitelkeit.


Kol 3,12
12 Ihr seid von Gott geliebt, seid seine auserwählten Heiligen. Darum bekleidet euch mit aufrichtigem Erbarmen, mit Güte, Demut, Milde, Geduld!

 

1.Petr 5,5
5 Sodann, ihr Jüngeren: ordnet euch den Ältesten unter! Alle aber begegnet einander in Demut! Denn Gott tritt den Stolzen entgegen, den Demütigen aber schenkt er seine Gnade.
[Wörtlich: Alle aber bekleidet euch (im Umgang) miteinander mit Demut.]

 

1.Petr 5,6
6 Beugt euch also in Demut unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöht, wenn die Zeit gekommen ist.


Num12,3

Demut

(hebr. 'anawa, gr. tapeinophrosýne).

Im AT bedeutet das Wort die Haltung des Gebeugtseins (Zph 23 Spr 1533 1812 224); die Adjektiva 'ani und 'anaw sind weit mehr verbreitet als das Substantiv. Synonyma schaphel niedrig sein (zB schophal ruah Spr 2923 Js 5715) und sana' (Mi 68 Spr 112 Sir 1625 353). Demut ist eine Grundhaltung der isr. Frömmigkeit; sie ist geboten durch die Offenbarung des heiligen, erhabenen Gottes (cf. Js 6); Erwählung und Bund, die allein von Gott ausgehen, führen ebenfalls zur D., und die vielfachen Leiden und Prüfungen, die Israel durchzumachen hatte, ließen die Menschen immer mehr auf Gott allein angewiesen sein. Vorbildliche D. beweisen Mose (Nm 123) und David, der allezeit bereit ist, sich unter Gottes Hand zu beugen.
Im nachbibl. Judentum wird die D. mehr und mehr zu einer Tugend, die zum rechten Verständnis der Tora und zum irdischen Glück befähigt; in den Qumrantexten ist die D. oft mit dem Gesetzesgehorsam verbunden (zB IQS III, 8; IV, 3; VIII, 2; IX, 22); zugleich wird auch Wert gelegt auf demütiges Verhalten der Menschen untereinander (Aboth IV, 4).

Im NT ist der Begriff von der Heilstat Gottes in Christus sowie von der Gesinnung Jesu bestimmt (Mt 1129 Ph 28); Erniedrigung.
[Handwörterbuch: Demut. Biblisch-historisches Handwörterbuch, S. 1305
(vgl. BHH Bd. 1, S. 335)

pfeilDiakon
  

9 Eli sagte zu Samuel: Geh, leg dich schlafen! Wenn er dich (wieder) ruft, dann antworte: Rede, Herr; denn dein Diener hört. Samuel ging und legte sich an seinem Platz nieder.


1.Kön 10,8
8 Glücklich sind deine Männer, glücklich diese deine Diener, die allezeit vor dir stehen und deine Weisheit hören.

 

1.Kön 12,7
7 Sie sagten zu ihm: Wenn du dich heute zum Diener dieses Volkes machst, ihnen zu Willen bist, auf sie hörst und freundlich mit ihnen redest, dann werden sie immer deine Diener sein.

 

2.Kön 10,23
23 betrat Jehu mit Jonadab, dem Sohn Rechabs, den Baalstempel und forderte die Baalsdiener auf: Vergewissert euch, dass nur Baalsdiener hier sind und dass kein Diener Jahwes sich unter euch befindet.


Ps 103,21
21 Lobt den Herrn, all seine Scharen,
seine Diener, die seinen Willen vollziehen!


Weish 6,4
4 Ihr seid Diener seines Reichs, /
aber ihr habt kein gerechtes Urteil gefällt, das Gesetz nicht bewahrt /
und die Weisung Gottes nicht befolgt.

 

Sir 7,30
30 Liebe deinen Schöpfer mit aller Kraft /
und lass seine Diener nie im Stich!

 

Jes 61,6
6 Ihr alle aber werdet «Priester des Herrn» genannt, /
man sagt zu euch «Diener unseres Gottes». Was die Völker besitzen, werdet ihr genießen, /
mit ihrem Reichtum könnt ihr euch brüsten.

 

Joel 1,13
13 Legt Trauer an und klagt, ihr Priester! /
Jammert, ihr Diener des Altars! Kommt, verbringt die Nacht im Trauergewand, /
ihr Diener meines Gottes! Denn Speiseopfer und Trankopfer /
bleiben dem Haus eures Gottes versagt.


Mt 18,32
32 Da ließ ihn sein Herr rufen und sagte zu ihm: Du elender Diener! Deine ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich so angefleht hast.

 

Mt 20,26
26 Bei euch soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein,


Mt 23,11
11 Der Größte von euch soll euer Diener sein.


1.Sam 3,9

Diakon - Diener

(gr. diákonos; Verbum diakonéo, »dienen«, mit enkonéo »eilen« verwandt), Diener. Es kann sich um Diener im Festsaal handeln (J 25), auch um Bedienstete eines Königs (Mt 2213) oder des Teufels (2 K 1115), oder um die Obrigkeit (R 134).

NT

Charakteristisch aber für das NT ist, daß »dienen« mit Derivaten jegl. kirchl. Funktion bezeichnet (1 K 124), spez. den Dienst bei den Tischen (Apg 63) und die Verkündigung des Wortes (64 Kol 123.25 u.a.). Urbild dieses Dienens ist Jesus (Mt 2026 R 158); sein Diener soll ihm nachfolgen (J 1226 2 K 64). So wird D. zunächst eine allg. Bezeichnung für den Jünger und Missionar (1 K 35 2 K 36 1123 E 37 u.a.). Allmählich erscheint der Ausdruck als Titel: so evtl. bei Phoebe (R 161; Diakonisse) und jedenfalls dort, wo die D.e als Träger bes. Funktionen den »Episkopen« ( Älteste, Aufseher, Bischof) zugeordnet erscheinen (Ph 14 1 T 38.12). Worin ihre Aufgaben bestanden, läßt sich nicht mehr sicher bestimmen, denn im NT werden nur die erforderl. Eigenschaften angegeben (auch in Did 151). Später tun die D.e in der Kirche sozialen und liturg. Dienst (Just. Ap. I, 67; Hippol. Kirchenordn. 33. 46). Die sieben Hellenisten (Apg 63–6), die bei den Tischen dienen sollten, werden jedoch nicht D.e genannt (evtl. hat der Verfasser seine Quelle anachronistisch mißverstanden). Diener.
[Handwörterbuch: Diakon. Biblisch-historisches Handwörterbuch, S. 1327
(vgl. BHH Bd. 1, S. 339)

pfeilDienen

40 Denn auf meinem heiligen Berg, auf dem hohen Berg Israels - Spruch Gottes, des Herrn -, dort im Land wird mir das ganze Haus Israel dienen. Dort will ich sie gnädig annehmen und dort fordere ich eure Abgaben und Erstlingsopfer mit all euren heiligen Gaben.

 

Dan 7,27
27 Die Herrschaft und Macht und die Herrlichkeit aller Reiche unter dem ganzen Himmel werden dem Volk der Heiligen des Höchsten gegeben. Sein Reich ist ein ewiges Reich und alle Mächte werden ihm dienen und gehorchen.

 

Mt 4,10
10 Da sagte Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn in der Schrift steht: Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen.

 

Mt 6,24
24 Niemand kann zwei Herren dienen; er wird entweder den einen hassen und den andern lieben oder er wird zu dem einen halten und den andern verachten. Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon.

 

Mt 20,25-28

25 Da rief Jesus sie zu sich und sagte: Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen missbrauchen.
26 Bei euch soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein,

27 und wer bei euch der Erste sein will, soll euer Sklave sein.
28 Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.

 

Hebr 12,28
28 Darum wollen wir dankbar sein, weil wir ein unerschütterliches Reich empfangen, und wollen Gott so dienen, wie es ihm gefällt, in ehrfürchtiger Scheu;


Ez 20,40

Dienen

(hebr. 'abad, scheret; gr. diakonéo, douleúo, latreúo, leitourgéo), Dienst (hebr. auch m·la'ka, p·qudda, saba'; gr. hauptsächl. diakonía) die Tätigkeit und die Stellung a) einer abhängigen Hilfskraft (Ex 113 R 69), b) eines bevollmächtigten Auftraginhabers (Ps 1098), c) eines freiwillig Hilfeleistenden (Mt 2544). a) Oft geht es um Gottes-D., entweder als Kultakt (Ex 312 L 237) oder als Gesamthaltung (Dt 613 Mt 410). Dieser erscheint im NT zT als ein D. Jesu (Apg 2019 Kol 324). b) Von hier aus ist nur ein Schritt zum Begriff des apost. Auftrags (Apg 117 R 1113). Dieser kann als eine absolute Größe erscheinen (2 K 518, Luther »Amt«). In der Tat ist dabei die Vorstellung einer Einstiftung der Wortverkündigung und anderer Tätigkeiten durch Gott in die Gemeinde und damit auch die Vorstellung der Beauftragung mit diesen Funktionen involviert (Apg 64 1 K 125 2 K 41 1 T 112). c) Auftrag in der Gemeinde ist D. an dem Bruder (Mt 2028 p; J 1226 u.ö.). Dabei schwingt in dem Begriff oft der Sinn eines Aufwartens zu Tisch mit (Mt 411 p 815 pL 1040 usw.).
[Handwörterbuch: Dienen. Biblisch-historisches Handwörterbuch, S. 1350
(vgl. BHH Bd. 1, S. 344)

pfeilDurst

48 musst du deinen Feinden dienen, die der Herr gegen dich ausgesandt hat. Hunger und Durst wirst du leiden, nackt sein und nichts mehr haben. Er legt dir ein eisernes Joch auf den Nacken, bis er dich vernichtet hat.

 

Ri 15,18
18 Weil er großen Durst hatte, rief er zum Herrn und sagte: Du hast deinem Knecht diesen großen Sieg verliehen; jetzt aber soll ich vor Durst sterben und den Unbeschnittenen in die Hände fallen.


Neh 9,15
15 Du hast ihnen Brot vom Himmel gegeben, als sie Hunger hatten, und hast Wasser aus dem Felsen sprudeln lassen, als sie Durst litten. Endlich hast du ihnen befohlen, in das Land, das du ihnen unter einem Eid zugesagt hattest, hineinzuziehen und es in Besitz zu nehmen.


Ps 69,22
22 Sie gaben mir Gift zu essen,
für den Durst reichten sie mir Essig.

 

Jes 41,17-20

17 Die Elenden und Armen suchen Wasser, /
doch es ist keines da; /
ihre Zunge vertrocknet vor Durst. Ich, der Herr, will sie erhören, /
ich, der Gott Israels, verlasse sie nicht.
18 Auf den kahlen Hügeln lasse ich Ströme hervorbrechen /
und Quellen inmitten der Täler. Ich mache die Wüste zum Teich /
und das ausgetrocknete Land zur Oase.

19 In der Wüste pflanze ich Zedern, /
Akazien, Ölbäume und Myrten. In der Steppe setze ich Zypressen, /
Platanen und auch Eschen.

20 Dann werden alle sehen und erkennen, /
begreifen und verstehen, dass die Hand des Herrn das alles gemacht hat, /
dass der Heilige Israels es erschaffen hat.

 

Joh 4,14
14 wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst haben; vielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe, in ihm zur sprudelnden Quelle werden, deren Wasser ewiges Leben schenkt.


Joh 6,35
35 Jesus antwortete ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.

 

Offb 7,16
16 Sie werden keinen Hunger und keinen Durst mehr leiden und weder Sonnenglut noch irgendeine sengende Hitze wird auf ihnen lasten.



Dtn 28,48

Durst

(hebr. sama, gr. dípsos). Nach Orient. Sitte ist die Labung des Durstigen eine Selbstverständlichkeit; sie kommt auch dem Feind zu und erhält als jüd. Frömmigkeitswerk und christl. Liebesübung besondere Betonung (Spr 2521; StB I, 353ff; IV, 536ff. 559ff; Mt 2535 R 1220). Andererseits bedeutet die leibliche Not des Verschmachtenden in dieser und in der künftigen Welt göttl. Strafgericht (Js 513 6513 Hos 23 Wsh 1118 L 1624). Bildlich sehnt sich der Durstige nach Gottes handgreiflicher Hilfe; im Anschluß an Israels Wüstenzug (Dt 815 Neh 915.20 Js 4821 Wsh 1114) ist D. so Ausdruck des Heilsverlangens (Ps 422f 632 1436 Mt 56 J 737 Off 2217) und erhält im Zshg. mit der prophet. Weissagung eine eschatol. Beziehung (Js 4118 4320 443 4910 551 Am 811 J 413f Off 216).
[Handwörterbuch: Durst. Biblisch-historisches Handwörterbuch, S. 1421
(vgl. BHH Bd. 1, S. 358)

 
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