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Auf diesen Seiten findest du, alphabetisch sortiert, Erläuterungen zu biblisch-historischen Fachbegriffen.
   
   
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Stichwort

Bibeltext
Bibelstelle

Erklärung
Cherubim
Christ
Christus

Dann sprach Gott, der Herr: Seht, der Mensch ist geworden wie wir; er erkennt Gut und Böse. Dass er jetzt nicht die Hand ausstreckt, auch vom Baum des Lebens nimmt, davon isst und ewig lebt!
23 Gott, der Herr, schickte ihn aus dem Garten von Eden weg, damit er den Ackerboden bestellte, von dem er genommen war.
24 Er vertrieb den Menschen und stellte östlich des Gartens von Eden die Kerubim auf und das lodernde Flammenschwert, damit sie den Weg zum Baum des Lebens bewachten.


Gen 3,22-24

Cherub

(hebr. k·rub) kult.-myth. Mischwesen.

Solche werden im AT einerseits als Wächter erwähnt; andererseits reitet (2 Sm 2211) oder thront (2 Kg 1915 u.ö.) Jahwe auf ihnen. Sie standen in plastischer Nachbildung im Allerheiligsten des Tempels (1 Kg 623ff 86f) und waren als Relief mit Blumen und Palmen der Wandschmuck des salomon. Heiligtums.
[Handwörterbuch: Cherub. Biblisch-historisches Handwörterbuch, S. 1175


pfeilChrist

16 Wenn er aber leidet, weil er Christ ist, dann soll er sich nicht schämen, sondern Gott verherrlichen, indem er sich zu diesem Namen bekennt.

 

Apg 2,38-39

38 Petrus antwortete ihnen: Kehrt um und jeder von euch lasse sich auf den Namen Jesu Christi taufen zur Vergebung seiner Sünden; dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.

39 Denn euch und euren Kindern gilt die Verheißung und all denen in der Ferne, die der Herr, unser Gott, herbeirufen wird.


1.Petr 4,16

Christen

(gr. christianoí)

wurden die Jünger erstmalig in Antiochien genannt. Sonst kommt dieser Name nur vereinzelt und ohne erklärt zu werden vor. In der nachapostol. Zeit erscheint er fast ebenso häufig bei nichtchristl. wie bei christl. Schriftstellern, was darauf schließen läßt, daß dieser Name wahrscheinlich ursprgl. von Außenstehenden für die Anhänger Christi
[Handwörterbuch: Christen. Biblisch-historisches Handwörterbuch, S. 1189


pfeilChristus

3 Das ist das ewige Leben:

dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast.


Lk 13,32-35
32 Er antwortete ihnen: Geht und sagt diesem Fuchs: Ich treibe Dämonen aus und heile Kranke, heute und morgen, und am dritten Tag werde ich mein Werk vollenden.

33 Doch heute und morgen und am folgenden Tag muss ich weiterwandern; denn ein Prophet darf nirgendwo anders als in Jerusalem umkommen.
34 Jerusalem, Jerusalem, du tötest die Propheten und steinigst die Boten, die zu dir gesandt sind. Wie oft wollte ich deine Kinder um mich sammeln, so wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel nimmt; aber ihr habt nicht gewollt.

35 Darum wird euer Haus (von Gott) verlassen. Ich sage euch: Ihr werdet mich nicht mehr sehen, bis die Zeit kommt, in der ihr ruft: Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn!

 

Joh19,28.30
28 Danach, als Jesus wusste, dass nun alles vollbracht war, sagte er, damit sich die Schrift erfüllte: Mich dürstet.

29 Ein Gefäß mit Essig stand da. Sie steckten einen Schwamm mit Essig auf einen Ysopzweig und hielten ihn an seinen Mund.

30 Als Jesus von dem Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und er neigte das Haupt und gab seinen Geist auf.

 

Joh 20,11-23
Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Während sie weinte, beugte sie sich in die Grabkammer hinein.

12 Da sah sie zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die Füße des Leichnams Jesu gelegen hatten.

13 Die Engel sagten zu ihr: Frau, warum weinst du? Sie antwortete ihnen: Man hat meinen Herrn weggenommen und ich weiß nicht, wohin man ihn gelegt hat.

14 Als sie das gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen, wusste aber nicht, dass es Jesus war.

15 Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meinte, es sei der Gärtner, und sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast. Dann will ich ihn holen.

16 Jesus sagte zu ihr: Maria! Da wandte sie sich ihm zu und sagte auf Hebräisch zu ihm: Rabbuni!, das heißt: Meister.

17 Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest; denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen. Geh aber zu meinen Brüdern und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott.

18 Maria von Magdala ging zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. Und sie richtete aus, was er ihr gesagt hatte.

19 Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!

20 Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen.

21 Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.

22 Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist!

23 Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.

 

 


Joh 17,3

Christus

Jesus Christus (gr. Jesoûs Christós), Jesus, der Messias.
Das Leben.

Daß Jesus wirklich gelebt hat und nicht eine mythische Gestalt oder ein vorchristl. Kultgott gewesen ist, bedarf heute keines Beweises. Wahrscheinlich stammte er aus dem Geschlecht David (R 13). Weil mit Ausnahme von Mt die Evv die Davidssohnschaft J. nicht besonders hervorheben (vgl. Mt 115 f), ja, sogar gegen sie polemisieren (Mk 1235ff), kann die Nachricht, daß Bethlehem seine Geburtsstadt gewesen ist, historisch zuverlässig sein, zumal Bethlehem in der Zukunftserwartung des Judentums kaum eine Rolle spielte und auch die Messiasprätendenten nicht den Anspruch erhoben, in Bethlehem geboren zu sein. Aufgewachsen ist J. in Nazareth (Mk 19 Mt 223 413 L 416), weshalb er Mann aus Nazareth (Mt 2111) oder auch Nazarener genannt wird. Nazoräer (Mt 2671 L 1837) ist wahrscheinlich eine andere Gräzisierung aus Nazareth, die man wegen Js 426 und 496 bevorzugte (Mt 223). Die Nachrichten über seine Familie sind spärlich. Sein Vater ist der Handwerker Joseph (Mt 1355 f), der schon früh gestorben sein muß, seine Mutter heißt Maria. Aufgewachsen ist er mit vier Brüdern und einigen Schwestern (Mk 63 331. 21). Über seine Jugend und Entwicklung, sein Aussehen und seine Gewohnheiten, überhaupt über den Menschen J. und seinen Alltag wird kaum etwas gesagt. Wahrscheinlich hat er das Handwerk seines Vaters erlernt (Mk 63).

NT

Als Johannes zu predigen beginnt, schließt J. sich ihm an und läßt sich von ihm taufen, geht dann aber eigene Wege, ohne den Täufer zu bekämpfen. Er übernimmt den Bußruf und die eschatologische Verkündigung von ihm, aber er tauft (trotz J 322) nicht, lebt auch nicht asketisch (Mt 1119 L 734). Er hält sich nicht in der Wüste am Jordan auf, sondern er zieht durch das Land und tut Wunder, was vom Täufer nicht berichtet wird. Der Ort seiner Tätigkeit ist Galiläa, insbesondere Kapernaum und die Gegend um den See Genezareth, woher auch die meisten seiner Anhänger stammen (Mk 1470 J 144). Bei seiner Predigt beschränkt er sich bewußt auf sein Volk (Mt 105 f 1524), ohne jedoch dem Partikularismus zu verfallen. Seine Lehre und sein Tun erwecken den Widerspruch der jüd. Lehrer (Mk 322) wie seiner Angehörigen (Mk 321. 31). – Als J. zum Passafest nach Jerusalem kommt, um dort die Königsherrschaft Gottes zu verkündigen, muß es ihm klar gewesen sein, daß ihm das Martyrium drohen werde (L 1333). Da Irrlehrer meist am Vortage des Passa hingerichtet wurden, versammelt er vorher noch einmal den engsten Kreis seiner Anhänger zum Abschiedsmahl (Mk 1425 J 131ff). Mit Hilfe von Judas wird J. unauffällig verhaftet. Pontius Pilatus gegenüber schildert man ihn nicht als Gesetzesübertreter, sondern als gefährlichen politischen Messiasprätendenten (L 232 J 1912. 15). Als solcher wird er am Nachmittag vor dem Passa gekreuzigt. – Nach urchristl. Zeugnissen ist er am dritten Tage auferstanden. Der Historiker kann feststellen, daß nach vorliegenden Berichten das Grab leer gewesen sei und daß Menschen behaupten, J. nach seinem Tode als Lebenden gesehen zu haben. Aber er kann die Faktizität der Auferstehung nicht beweisen, da sie ein Ereignis ist, das wohl in diesem Raum und in dieser Zeit stattgefunden hat, das aber als Einbruch des neuen Äons gleichzeitig Aufhebung dieses Raumes und dieser Zeit bedeutet. Wegen dieses historisch schmalen Randes des Geschehens ist die Auferstehung wissenschaftlich nicht faßbar. Mit der Aussage »historisch nicht feststellbar« ist die Wirklichkeit der Auferstehung nicht geleugnet.
[Handwörterbuch: Jesus Christus. Biblisch-historisches Handwörterbuch, S. 3205
(vgl. BHH Bd. 2, S. 862-863)

Das vorchristliche griechische Alte Testament (Septuaginta) übersetzte Jahwe mit Kyrios = »Herr« (eigentlich eine Übersetzung der Vokale des Wortes 'adonâj; s. 1).

Das Neue Testament hat Kyrios sowohl für Gott als auch für Jesus Christus übernommen.
[Lexikon: Jahwe. Taschenlexikon Religion und Theologie, S. 1673


 
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