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Jugend - Bulimie

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Bulimie

 

 
   

Die Dunkelziffer der Bulimiekranken in Deutschland wird auf über
3,5 Millionen
geschätzt.

krank
 
   
   

Was ist Bulimie?

 

Bulimie wird auch Ess-Brechsucht genannt.
Sie ist nicht so leicht zu erkennen wie die Magersucht,
da Bulimiekranke meist kein Untergewicht,
sondern Idealgewicht haben.
Von Bulimie spricht man, wenn jemand häufig
Heißhungeranfälle hat, die als persönliche Schwäche erlebt werden.

bald ist es wieder so weit
   
   
   
Mögliche Erscheinungsformen:  

 

  • Strenges Kontrollieren des Körpergewichts
  • Fasten
  • Sich absichtlich übergeben
  • Verwendung von Abführ- und Entwässerungsmitteln
messen
   
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Was können die Ursachen sein? Was soll erreicht werden?

Oft kommen die Betroffenen aus Familien, die instabil sind, auseinander streben und stark konflikt- und affektbelastet sind. Meist sind Mädchen und junge Frauen von der Bulimie betroffen.
Sie tritt häufig auf
nach den ersten sexuellen Erfahrungen oder
nach einer Magersucht.

Die Betroffenen
haben sich in der Regel schon mit ihrem "Frausein" identifiziert, sehen sich aber als wenig attraktiv, nicht hübsch oder als zu dick an. Deshalb wird versucht, den Körper nach gesellschaftlichem Ideal (schlank zu sein) zu formen.

 

gesund abnehmen_2

   
   

Was sind die Folgen? Wie entwickelt sich die Bulimie weiter?

 
  • Der Fortgang dieser Krankheit ist erschreckend!
  • Nur etwa ein Drittel wird nach der Behandlung gesund.
  • Etwa 15% sterben, häufig durch Selbstmord, Unfälle und Krankheiten.
  • Der Rest bleibt auch nach 10 Jahren noch bulimiekrank.
Rettung
   

Was kann man tun? Wie kann Bulimiekranken geholfen werden?

 
  • Es ist ganz wichtig zu erkennen:
 
   



Bulimie ist eine Krankheit

Stethoskop

   
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Sie sollte so schnell wie möglich behandelt werden!
Bulimiekranke müssen:
 
  • in ärztliche und therapeutische Behandlung
  • mit ihrer Krankheit konfrontiert werden
  • ggf. für einige Monate in eine Klinik, um das familiäre Umfeld zu verlassen
Tropf
 

Auch wenn ihr mit der Bulimiekranken

  • befreundet seid:
    ihr tut ihr keinen Gefallen, wenn ihr nichts weitererzählt –
  • vertraut euch jemandem an, der ihr weiterhelfen kann,
    auch wenn sie das nicht möchte!
 
   
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Hier ein Erfahrungsbericht!

Ich heiße Petra und bin ess-brechsüchtig.
Nachdem ich begriffen hatte, was dieser Satz wirklich bedeutet, stehe ich heute vor dem Spiegel und freue mich über mich selbst.

Ich habe begonnen, mich lieb zu haben. Ich habe aufgehört, mich wertlos zu fühlen und an mir herumzumäkeln. Ich habe aufgehört perfekt

Treppe zwischen Bergen
zu sein und hinter einem Idealbild von mir her zu rennen, ohne es je zu erreichen. Jetzt lebe ich einfach und das ist ein ganz tolles Gefühl: plötzlich zu spüren, ich lebe und es ist gut so. Denn während meiner Ess-Brechsucht habe ich nicht gelebt. Mir ist bewusst geworden, dass ein Leben mit der Sucht der gerade Weg in den Tod ist. Plötzlich wurde mir klar, dass mein Tag nur noch aus Essen, Erbrechen und Fasten bestand. Meine Gedanken kreisten ständig um Essen, Nicht-Essen, Abnehmen, Schlanksein. Meistens aß ich so viel, wenn ich allein war, oder vor einem Problem stand, das ich nicht gleich lösen konnte. Bei meinen Fressanfällen aß ich bis zu 4000 kcal. Hinterher fühlte ich mich so elend, dass ich alles wieder erbrach. Körperlich fühlte ich mich dann besser, aber ich bekam starke Schuldgefühle, Selbstzweifel und schämte mich sehr. Für den nächsten Tag nahm ich mir immer wieder vor, normal zu essen. Aber je mehr ich es mir vornahm, desto intensiver wurden meine Gedanken ans Essen und desto mehr schlang ich in mich hinein. Die ständigen Gedanken ans Essen machten mich manchmal wahnsinnig und sehr deprimiert. Ich war dann z.T. unfähig, wichtige Dinge zu erledigen, aber tat auch nicht mehr Dinge, die mir früher Spaß machten. Im Grunde war ich auf der Flucht vor dem Leben: ich flüchtete in Fressorgien, in den Schlaf, in den Scheintod.

 

gefangen

 

 

Flucht
   
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Weitere Informationen und Hilfen findest du hier:

 

 

 
   
   
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