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Arbeitslosigkeit - Armut

   
   

 

362.665 arbeitslose Jugendliche im Jahr 2008

Ein Kind erobert die Lüfte

Kinderarmut und Jugendarbeitslosigkeit gehören heute leider in steigendem Maße zu unserer Realität.

 
   
   

Die Jugendarbeitslosigkeit

ist laut Franz Müntefering «eines der größten Risiken» für die gesellschaftliche Stabilität in Deutschland. «Wir müssen dafür sorgen, dass die jungen Leute nicht von der Schulbank in die Arbeitslosigkeit fallen», sagte der SPD-Politiker am 6. April 2006. Es gebe inzwischen einen Sockel von Menschen, «der eine Sozialhilfe- und Arbeitslosengeld-II-Karriere entwickelt». Die Kinder aus diesen Familien seien von vornherein benachteiligt. Das betreffe nicht nur Ausländer und Aussiedler. Auch «manche deutsche Familie» schaffe es nicht mehr, ihre Kinder zu erziehen und sie dazu zu bringen, sich auf die Schule zu konzentrieren.

Eine Gesellschaft muss ihrer Jugend zentrale Bedeutung zuerkennen und entsprechende Aufmerksamkeit widmen, da die Jugend die Zukunft jeder Gesellschaft darstellt. Trotz der zunehmenden Verlagerung des Gewichts in der öffentlichen Diskussion auf die Älteren, oder gerade deswegen, trifft diese Aussage auch für Deutschland zu. Doch sie scheint in der Realität zu wenig berücksichtigt zu werden, vor allem wenn man die hohe Arbeitslosigkeit bei den jungen Menschen betrachtet.

          Auszug aus DGB Juni 2006

Arbeitsmarkt
   
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Der Begriff "Kinderarmut"  

lässt häufig zuerst an Entwicklungsländer und nicht an die "reiche" Bundesrepublik denken. Armut von Kindern und Jugendlichen entsteht dort, wo einfachste Grundbedürfnisse nicht mehr gesichert sind. Hierbei ist offensichtlich, dass sich der Begriff "Grundbedürfnisse" nicht nur auf den finanziellen und materiellen Bereich beziehen darf.

Wir halten zusammen.
   
   
Als Grundbedürfnisse sind zu definieren:  
  • Essen
  • Schlafen
  • Spielen
  • Lernen
  • soziale Kontakte und
  • Bindungen
 
   
   
Auf finanzieller und materieller Seite  

entsteht Kinderarmut u.a. dadurch, dass die Anzahl der Haushalte mit geringem Einkommen steigt. Dies ist auch im Rahmen der immer größer werdenden Schere zwischen einer steigenden Anzahl von armen und einer kleinen Gruppe von reichen Haushalten zu sehen. Gleichzeitig kommt es aber auch vor, dass da, wo das Bewusstsein für die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen fehlt, vorhandenes Geld (sowohl von staatlicher als auch von elterlicher Seite) nicht mehr in die Kinder und Jugendlichen investiert wird. Auf emotionaler und sozialer Seite stehen parallel dazu die Faktoren Zeit und Raum, die für Kinder und Jugendliche immer weniger aufgebracht werden bzw. vorhanden sind.

 

Mädchen

   
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Diese Mängel  
be- bzw. verhindern Bildung, wie wir sie verstehen. Folgeerscheinungen wie Gewalt, Kriminalität, Isolation, negative Auswirkungen auf psychische und physische Gesundheit nehmen zu, die Verarmung der Kinder, in denen wir die entscheidenden Träger unserer Zukunft sehen, steigt.
Schulkind
   
   
   
   

Hier einige Mutmacher:

 
  • Gib deine Träume von einem Beruf, der dich erfüllen kann, nicht auf !
  • Nimm ein Angebot an, lass aber nicht von deinen Zielen ab!
  • Bei jeder Arbeit kannst du etwas lernen!
  • Lass dich von kompetenten Menschen beraten!
  • Nimm ein Orientierungsjahr in Anspruch!
  • Zeige Bereitschaft, auch auf Umwegen dein Ziel anzusteuern!
  • Nimm Weiterbildung und Fortbildung in Anspruch!
Traum
   
   
   
Katholisches Auslandsjahr:  

Fernweh und soziales Engagement.
Die Kirche bietet jungen Menschen Möglichkeiten, für einige Monate oder sogar einige Jahre im Ausland zu leben und zu arbeiten.
 

im Sonnenuntergang
   
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Weitere Informationen und Hilfen findest du hier:

 
 
   

 

 
   
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