kreuz

Start

Über Uns

Kontakt

Impressum

 
 
Jugend - Alkohol

Wissen Jugend
 
 
   
Alkohol  
   
   

Fast die Hälfte der 12- bis 24- Jährigen im Freistaat Bayern trinkt einmal im Monat bis zur Besinnungslosigkeit!

(SZ ......Ärzte schlagen Alarm)

Verzweifelt
   
   

Über 200 000 Kinder und Jugendliche

  • in den alten Bundesländern sind "alkoholkrank",
    also süchtig nach Bier, Wein oder Schnaps. Und bei vielen
    hat mit ein paar Gläschen beim "Prosit" zu Hause alles angefangen.
    75 Prozent, also drei Viertel von ihnen "genossen" ihren ersten Alkohol bei Familienfeiern. Nicht wenige Kinder erleben schon mit 10 Jahren ihren erstenRausch. "Ja, wieso passen denn da die Eltern nicht besser auf? Merkt man denn nicht, wenn ein Kind zuviel hat?"

 

Auch du bist Deutschland!

   
   

Kinder reagieren auf Alkohol ganz anders als Erwachsene

 

  • Ihr Körper kann das Gift wesentlich schlechter abbauen.
  • Bestimmte Mengen Alkohol werfen ein Kind von einer Sekunde zur nächsten regelrecht um.
  • Es bleibt manchmal mehrere Stunden, ja sogar Tage bewusstlos.
flaschen
   
nach oben pfeil  
   

"Nun ja,

  • es kommt aber wohl auf die Menge an. Oder kann sogar
    ein kleiner Schluck Wein, ein bisschen Bowle oder Sekt zum Anstoßen schon schaden?"
    Ja, sagen die Ärzte.
    Natürlich trinken viele Erwachsene oft über Jahre hinweg immer mal wieder ein Gläschen Bier, Wein oder Sekt, ohne süchtig zu werden.
saufende kerle
   
   

Bei Kindern und Jugendlichen

  • ist das aber anders. Schon innerhalb von 5 bis 6 Monaten kann ein 15 jähriger Jugendlicher zum Alkoholiker werden
 
   
   
Man kann auch mit alkoholfreien Getränken anstoßen und lustig sein - ohne dass man deshalb gleich eine "Flasche" ist.  
   
   
Gefahren aus der Gesellschaft!

Breite Akzeptanz in der Gesellschaft!

Konrad Landgraf, Sozialpädagoge bei der Caritas, kann den von der Polizei beobachteten Anstieg des Alkoholkonsums bei Jugendlichen nur bestätigen. Einer der Gründe dafür sei die breite Akzeptanz von Alkohol in der Gesellschaft. So kämen Eltern zwar zur Beratung, wenn die Kinder Cannabis konsumierten. Wenn sie sich regelmäßig betränken, schrillten dagegen nur selten die Alarmglocken. „Dabei ist – ohne Cannabis verharmlosen zu wollen – Alkohol das wesentlich größere Problem, vor allem, wenn in sehr jungen Jahren schon viel getrunken wird und eine Abhängigkeit entsteht. Es ergeben sich dann erhebliche Defizite in der Sozialisation“, so Landgraf.

Für Klaus Joelsen, seit zehn Jahren beim Stadtjugendamt für den Kinder- und Jugendschutz zuständig, ist es erschreckend, dass die trinkenden Jugendlichen immer jünger werden. „Heute sind sie bei ihren ersten Vollräuschen gerade mal 14, – Jungen wie Mädchen.“ Neu sei auch, dass sie sich „gezielt vollsaufen“, zum Beispiel auf so genannten Wodka-Partys, bei denen jeder eine Flasche Wodka als Eintrittskarte mitbringen müsse, die dann auch konsumiert werde. „Die Jugendlichen haben den Alkohol für sich entdeckt. Er ist leicht zu bekommen, und oft ist Trinken auch noch positiv besetzt: zum Beispiel, wenn nach Fußballveranstaltungen der Meister mit einem Riesenweißbier anstößt.“

Auszug aus SZ - München

 

 

Maskerade

 

 

 

rot in Gelb

 

 

   
nach oben pfeil  
   
   
   
Hier ein Erfahrungsbericht

Hallo, hier Anja,
ich bin Alkoholikerin und es hat lange gedauert, bis ich diesen Satz aussprechen konnte.


Am Anfang habe ich es für mich abgeschwächt und habe gesagt, dass ich alkoholkrank bin. Es macht aber keinen Unterschied, denn ein Mensch, der alkoholkrank ist, ist nun einmal ein Alkoholiker.

Ich komme selbst aus einer Alkoholikerfamilie und ich habe mir geschworen, einmal nicht wie mein Vater zu werden. Auf der anderen Seite konnte ich verstehen, dass er trinkt, denn ich hatte in meinen Augen eine schlimme Mutter.

Es war bei mir schon so, dass, wenn ich mit Alkohol in Berührung gekommen bin, nicht aufhören konnte. Da kam es schon vor, dass ich um 22 Uhr nach Hause gebracht wurde, obwohl ich bis 24 Uhr Ausgang hatte. Ich war aber sternhagelvoll und nur noch peinlich für die Menschen, mit denen ich zusammen war. Dazu kam noch die Pubertät und ich hatte riesengroße Schwierigkeiten mit meiner Mutter. Wir sind beide dominante Menschen und das konnte nicht gut gehen. Ich habe mich immer als Unterlegene gefühlt und um sie zu "strafen" oder zu treffen, habe ich Dinge gemacht, von denen ich wusste, dass sie ihr weh tun. So ging ich in einem Schuljahr so gut wie gar nicht in die Schule, habe gelogen (sehr häufig auch zum Selbstschutz) und Alkohol getrunken.

Nach der Schule machte ich eine Ausbildung. Zu der Zeit hatte ich immer wieder wechselnde Männerfreundschaften. Dass diese Männer trinkfest waren, muss ich wohl nicht sonderlich erwähnen. So ist meine Sauferei wenigstens nicht aufgefallen. Als ich dann meinen heutigen Mann kennengelernt habe, wurde mein Saufen "weniger".

Als wir dann allerdings heirateten, ich nach 5 Monaten Ehe unseren ersten Sohn und weitere 12 Monate später unseren zweiten Sohn bekam, fing ich an, den Alkohol als Medizin einzusetzen.

Plötzlich bestand meine Welt nur noch aus Kind, nochmal Kind und Einsamkeit. Mein Mann machte zu der Zeit eine Fortbildung und er war den ganzen Tag nicht da. Kam er abends heim, stand das Essen auf dem Tisch. Danach zog er sich an seine Bücher oder aber an die Arbeit zurück.

Als ich mit unserem Zweiten schwanger war, habe ich ihm einmal versprochen und geschworen, dass ich für ihn nicht mehr so viel trinken würde. Schließlich hatte ich schon gehört und gelesen, dass es zu Schädigungen kommen kann, wenn die Mutter in der Schwangerschaft trinkt.

Dieses Versprechen, wie auch viele andere, konnte ich nie lange halten. Mit der Zeit kam immer wieder ein "Hammer" auf mich zu, den ich meinte, nur mit Alkohol lösen zu können. Und da spielte es keine Rolle, ob es Angenehmes oder Unangenehmes war, der Zwang trinken zu müssen wurde so groß, dass ich einfach keine Chance gegen den Alkohol hatte. Und ich schwöre heute noch jeden Eid, dass ich nie die Absicht hatte, mich bis zur Besinnungslosigkeit zu besaufen. Nein, ich wollte mich einfach nur besser freuen oder noch trauriger sein.

 

sit and wait

 

 

 

Licht und Schatten

 

 

 

 

 

Wasserkreisel

   
nach oben pfeil  
   
Durch das Programm der AA
habe ich eine neue, positive Lebenseinstellung bekommen.
Ich bin heute nicht mehr das arme Schwein, das saufen muss, sondern ich bin Anja, eine trockene Alkoholikerin, die dankbar ist, das erste Glas stehen lassen zu können. Ich danke fürs Lesen und wünsche allzeit:
Gute 24 Stunden!

Die Perle

   
nach oben pfeil nach oben  


Sehr gute Hilfen findest du unter folgenden Links:

 
zurück zu gebetskreis münchen startseite

nach oben